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Matthias Wallmeier

Wer ist Matthias Wallmeier?

Matthias ist einer der bekanntesten Fetisch-Fotografen in Deutschland. Vor allem ist er aber auch einer der freundlichsten Menschen, die ich je getroffen habe. Er ist sehr diszipliniert, sucht nach Details und hat die coolsten Verbindungen, wenn es um Locations und Outfits geht, da er mit den kreativsten Latex-Designern zusammenarbeitet. Mit ihm zu arbeiten macht einfach immer Spass. Auch weil er sich immer sehr um die Models kümmert. Denn in vollem Latex zu stecken kann nach kurzer Zeit sehr anstrengend sein. Er ist wirklich ein ganz besonderer Mensch.

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Die Militärbasis

Für dieses Shooting hat Matthias den Zutritt zu einer originalen Militärbasis organisiert, so dass das Shooting in einem originalen Militärhangar stattfand. Daher waren die Outfits natürlich auch militärische Outfits. Oder sagen wir besser eine Fetisch-Version von Militär-Outfits.

Ich weiß noch, dass es an dem Tag sehr, sehr kalt war, aber alle waren so aufgeregt wegen der Location und den Outfits, dass das niemanden gestört hat. Und ich erinnere mich auch daran, dass Matthias für das ganze Team literweise heißen Tee mitgebracht hat. Was besonders wunderbar ist, wenn man weiß, dass er seine ganzen Sachen einen langen Weg durch den Wald tragen musste. Der Hangar war nämlich mit dem Auto nicht zu erreichen. Er ist wirklich sehr, sehr fürsorglich und seine Ergebnisse sind immer großartig. Es ist immer ein Vergnügen, mit ihm zu arbeiten.

Prinzessin Leia

Okay, lass uns ehrlich sein: Gibt es nur eine einzige Frau da draußen, die nein sagen würde, wenn man sie fragen würde, ob sie für einen Tag in ihrem Leben Prinzessin Leia sein möchte? Ich glaube nicht! Und deshalb habe ich "JA" geschrien, als Matthias mich fragte, ob ich diese Rolle in seiner persönlichen Fetisch-Version eines Star Wars-Shootings übernehmen möchte.

Er organisierte auch eine tolle Location und eine Menge anderer großartiger Models in wunderbaren Outfits. Das ist übrigens etwas, was mir besonders gefällt, wenn es um Fetisch-Outfits geht. Die Leute, die in dieser Szene unterwegs sind, lieben ihre Outfits einfach. Sie stecken viel Zeit und Geld in ihre Outfits und achten sehr auf die Details und sind sehr kreativ. Außerdem habe ich ausnahmslos nur superfreundliche und zuvorkommende Menschen in dieser Szene getroffen. Auch deshalb war es wieder mal so ein toller und lustiger Tag.

Im SM - Studio

Die Location dieses Bildes war ein SM-Studio und dieses Foto stammt aus dem allerersten Shooting, das Matthias und ich zusammen hatten.

Leider ist die Kamera nur 10 Minuten nach Beginn des Shootings heruntergefallen und war komplett kaputt. Matthias war so traurig darüber und fühlte sich so schlecht, weil er dachte, ich wäre umsonst hergekommen. Und ich fühlte mich so schlecht wegen seiner Kamera und weil er sich so schlecht fühlte...

Aber weißt Du was? Als er sich die Fotos ansah, die er vor dem „Unfall“ der Kamera gemacht hatte, fand er mehr als 5 Fotos, die sehr gut waren. Und da ich höchstens mit drei wirklich guten Bilder Pro Shooting rechne, wurden meine Erwartungen damit sogar übertroffen. Aber viel wichtiger als die Fotos war die Tatsache, dass dies der Beginn einer sehr langen Freundschaft war...

Das "Supercandy Museum"

Die Location für dieses Shooting war das "Supercandy Museum" in Köln. Das war ein Pop-Up-Museum mit ganz vielen, verschiedenen Fotolocations. Kurz gesagt: SUPERFUN!!!! Da man sich nur für 2 Stunden anmelden kann, haben wir uns auf ein paar wenige Spots konzentriert und mussten trotzdem warten, bis 38475493 Instagramer ihr Shooting beendet hatten. Matthias war auf der Suche nach "großen Bildern" und nicht nur Selfie-ähnlichen Headshots, also brauchten wir viel freien Platz. Und als wir diese hatten, mussten wir schnell sein. Ich persönlich fand es allerdings am Lustigsten zu sehen, wie alle Leute krampfhaft versuchten zu ignorieren, dass ich ein Fetisch-Outfit an einem öffentlichen Ort trug. Was allerdings niemanden davon abgehalten hat, mehr oder weniger "heimlicher" Fotos mit ihren Handys zu machen... Es war wirklich ein besonders lustiger Tag. 

Der Taucher

Dieses Foto wurde auch im Supercandy Museum aufgenommen, allerdings fast ein Jahr später. Aus welchem Grund auch immer waren an diesem Tag ca. 8474839020 Kinder eines örtlichen Karnevalsvereins in der Location, so dass es total überfüllt war. Aber um ehrlich zu sein, hatten wir sehr schnell viele freiwillige Assistenten für unser Shooting. Denn viele Kinder waren mit ihren Vätern da...

Jetzt fragst Du Dich vielleicht, warum ich von einem Fetisch-Shooting spreche, obwohl ich ein normales Taucher-Outfit trage? Nun, weil Taucherklamotten für wirklich viele Menschen ein großer Fetisch sind... Genauso wie Wollklamotten, Teddybären und Luftballons (ja, die normalen, die man für Geburtstagsfeiern kauft), nur damit du es weißt... Verstehst du jetzt, wie es dazu kommen konnte, dass ich als Fetischmodel gearbeitet habe, lange bevor ich überhaupt wusste, dass ich eines bin? So war es nämlich tatsächlich… 

Der Fallschirmspringplatz

Dieses Shooting war eines der seltsamsten Shootings, das Matthias und ich je hatten. Und das hat einen Grund. Und der Grund ist, dass ich auf dem Weg zum Shooting feststellte, dass die Location für das Shooting der Flugplatz meines Heimatfallschirmspringplatzes war. Was bedeutet, dass alle meine Fallschirmspringerfreunde dort sein würden, um mich in verschiedenen Latexoutfits modeln zu sehen. Und ja, in diesem Moment wusste ich, dass das - oder besser ich - DAS Ereignis dieser Fallschirmspringer-Saison sein würde... 

Warum ich das nicht früher realisiert habe? Weil ich kein Navigationssystem brauche, um meinen Heimatabsprungplatz zu finden, also sagte mir die Adresse nichts. Selbst als ich von zu Hause wegging, hatte ich keine Ahnung, wohin ich fahren sollte, da ich immer dem Navigationssystem vertraue. Und ehrlich gesagt, da ich die Zeit im Auto immer für meine heimlichen Gesangs- und Tanzeinlagen nutze (Cher-Songs sind übrigens die besten dafür...), kümmere ich mich nie um den Weg - das System könnte mich überall hinführen, solange es eine Straße gibt, der ich folgen würde...

Aber weisst Du was? Nach einem kurzen Schock habe ich einfach beschlossen, die Situation so zu akzeptieren, wie sie ist. Tatsächlich waren am Ende die Fallschirmspringer sehr hilfreich. Denn wir mussten ziemlich schnell feststellen, dass wir für den Dreh viel mehr Unterstützung brauchten, als wir dachten. Und ja, ich glaube, JEDER hatte später eine Kopie der Fotos auf dem Handy... 

Der Hot - Shot 

Eines Tages rief mich Matthias an und erzählte mir, dass er den Auftrag hat, einige Outfits für einen Latex-Designer zu shooten und jetzt, wo die Outfits da sind, hat er festgestellt, dass er für einige der Outfits auch eine sehr kleine Person braucht. Ob ich vielleicht nach Köln kommen könnte, um ihm dabei zu helfen. Und naja sofort, da das Shooting in einer Stunde beginnt und sie es nicht verschieben können, wegen der Location und den Buchungen der anderen Models.
Ehrlich gesagt war ich im ersten Moment nicht so überglücklich, da wir an diesem Tag um die 40 Grad hatten und Latex zu tragen, wenn es heiß ist, ist wirklich nicht die lustigste Sache, sondern die schweißtreibendste Sache der Welt. 
Aber egal, wir sind Freunde und Freundschaft hat nichts mit der Temperatur zu tun, also bin ich direkt ins Auto gesprungen. Als ich in Köln ankam, stellte ich fest, dass es bei 40 Grad draußen mindestens 50 Grad in der Location, einem wunderschönen Loft unter dem Dach, waren - ohne Klimaanlage! 
Obwohl also jeder sein Bestes gab, war innerhalb von 30 Minuten der ganze Fußboden voller Schweiß, der in Strömen aus den Catsuits lief, und da alle superhohe High Heels trugen, war das Benutzen der Treppe, aber auch das Gehen, geradezu todesmutig. Aber egal, die Outfits waren einfach wunderschön und die Stimmung im Team war sowieso super. Ich persönlich finde es sowieso schön auch mal andere Models zu treffen und mit ihnen Zeit zu verbringen, da ich auf den meisten Shootings ansonsten das einzige Model bin. 

Aber es gab noch etwas anderes, das dieses Shooting für mich so erinnerungswürdig macht. Als ich an der Location ankam, traf ich - zufällig – einen sehr guten Freund von mir direkt vor der Shootinglocation. Wir hatten uns schon eine Weile nicht mehr gesehen und das war eine tolle Überraschung. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass dies auch unser letztes Treffen sein würde. Kurze Zeit später starb er bei einem Autounfall. Auch deshalb bin ich sehr dankbar für dieses Shooting und ich denke, dass es auch einen Grund dafür gab, das es so spontan stattfand...